Was es heißt, eine Sporthalle zu bauen, die es so noch nicht gibt
Für den Deutschen Hockey-Bund planen wir in Mönchengladbach eine europaweit einzigartige Trainingshalle, eine Kaltlufthalle in Leichtbauweise. Gestaltbildend aus gebogenen Holzbindern mit einer Stahlstruktur und umhüllt von einer transluzenten Membran. Als Teil des Nationalen Hockeyzentrums Deutschland steht sie exemplarisch für eine neue Generation von nachhaltiger, innovativer Sportarchitektur.
„Wir wollen eine Sporthalle bauen, die sich aus der Projektaufgabe entwickelt – aus statischer Anforderung, effizienter Gebäudetechnologie, Sportplatztechnik und Integration in die Gesamtanlage des Hockeyparks – wir wollen zeigen, wie nachhaltige Architektur im Sport neue Maßstäbe setzen kann.“
– Wolfgang Berge, verantwortlicher Generalplaner und PA+ Geschäftsführer
Leichtbau mit Haltung – Architektur, die aus Überzeugung entsteht
Prototypen entstehen nicht aus Routine. Sie entstehen aus Haltung – und aus einer ganz einfachen Frage: Was, wenn es anders geht?
Die Antwort: Eine Hockeyhalle, die auch im Winter nutzbar ist, ohne beheizt zu werden. Die Konstruktion aus Holz und die lichtdurchlässige Membran schaffen eine Atmosphäre, die Offenheit und Funktionalität vereint – mit minimalem Materialeinsatz und maximaler Wirkung.
Was die Kaltlufthalle ausmacht
Die Halle verzichtet bewusst auf massive Wände und klassische Gebäudetechnik – bleibt aber vollwertig nutzbar. Gebogene Holz-Binder mit ca. 65 Metern Spannweite tragen eine transluzente Membran. Darunter: ein Kunstrasenfeld mit Rasenheizung – für ganzjährige Bespielbarkeit bei minimalem Energieeinsatz.
Reduktion, die wirkt – Technik, die mitdenkt
Eine Tragkonstruktion optimiert zum Leichtbau, Tageslicht ersetzt künstliche Beleuchtung, natürliche Belüftung reguliert das Klima, Regenwasser wird gesammelt und wiederverwendet. Alles ist reduziert – funktional, technisch, gestalterisch. Die Halle bleibt im Hintergrund, das Spiel im Fokus.
Wärmepumpen, Lüftungsschlitze, Wasserkreislauf, temporäre Tribünen – hinter der Einfachheit steckt smarte Planung. Die Halle wird flexibel nutzbar und wird zum wandelbaren Raum für Training, Wettkampf und Entwicklung.
Ein Projekt mit Vorbildfunktion – Gemeinsam für nachhaltigen Sportstättenbau in Deutschland
Das Nationale Hockeyzentrum Mönchengladbach entsteht unter der Generalplanung von PA+ Architekten in enger Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachplanern aus den Bereichen Tragwerksplanung, Brandschutz, Landschaftsarchitektur und Gebäudetechnik – namhaft HAAG Ingenieure, ST- Brandschutz, Ahner Landschaftsarchitektur und German Building Technology.
Für PA+ ist das Projekt ein gesellschaftlicher Beitrag für nachhaltigen Sportstättenbau, innovative Leichtbauarchitektur und eine interdisziplinäre Planungskultur.
